Samhain-Mond

 


Es prangt auf schwarzer Wiese
ein Sternenblumenmeer.
Und mittig prangt der Riese
der beherrscht das ganze Heer.
Als Silberscheibe scheint er
dem Vater gleich hinab.
So bewahrt uns der Erleuchter
vor der Blindheit tiefem Grab.
Doch da nähert sich im Schweigen
der Wolken graue Herde.
Es verlangt der blasse Reigen,
dass die Welt verdunkelt werde.
Doch diese Nacht ist heilig
und Frau Luna herrscht allein.
Die Wolken fliehen eilig
durch des Mondes Silberschein.
Und so ruht in sanfter Weise
Samhains Aug' auf dieser Welt;
erhellt den Weg auf uns'rer Reise,
was man heute ihm vergelt'.