Exkursion in die Totlande

1823

Eine verdächtige Stille lag über den Überresten des Dorfes Tramweid. Gedankenverloren ließ Ines Petersen ihren Blick über die verlassenen Gebäude schweifen. Alles wirkte noch so vertraut, allein keine Menschenseele war hier zu sehen oder zu hören – abgesehen natürlich von Liam, ihrem angeheuerten Sanuri-Führer, der sie unbeschadet durch die Totlande bringen sollte.

Komm mal hier rüber.“

Langsam ging Ines zu Liam, dabei noch ein wenig der surrealen Stimmung aufsaugend. Dann betrachtete sie den Haufen aus Stoff, Blut und Fleisch, der seine Aufmerksamkeit erregt hatte. Dieser stupste die Überreste einer zerborstenen Pistole an und bemerkte:

Erste Lektion: Bring kein Ätherum in die Totlande. Das Zeug mag außerhalb nützlich sein, doch hier drin funktioniert es nicht. Wenn du Glück hast, entlädt es sich und deine Waffe reagiert einfach nicht. Wenn du Pech hast, dann überlädt es und naja; das Ergebnis kannst du hier sehen.“

Erst jetzt wurde Ines bewusst, dass der seltsame Haufen der zerfetzte Leib eines Menschen war. Der Kopf und ein Arm fehlten, der Oberkörper war aufgerissen und verbrannt. Der Kaufmannstochter wurde schlecht.

Liams schmale Pupillen fokussierten den Körper, wanderten über dessen Kleidung.

Wenn ich mir den so ansehe, dann würde ich auf einen Abenteurer tippen – in Anbetracht der Bewaffnung vermutlich sehr unerfahren, was diese Region des Imperiums angeht. Ging vermutlich schnell. So musste er sich nicht mit den Dingen auseinandersetzen, die weiter im Inneren warten.“

Der Sanuri gab ein gurrendes Kichern von sich und brachte mit einem Strich seiner Hand sein Kopffell in Form. Ines empfand eine gewisse Abscheu gegenüber dem höhnischen Verhalten des Katzenmenschen. Doch wenn auch nur Hälfte der Geschichten, die man über die Totlande erzählte, wahr waren, dann konnte sie nachvollziehen, dass man irgendwann damit begann, die beständige Gefahr auf so eine Weise zu verarbeiten.

Ihr Leben war immer sehr behütet. Ihre Eltern waren wohlhabend und so genoss sie den Luxus eines sorgenfreien Lebens. Zumindest bis der Krieg zwischen Drakonieren und der Kabale ausbrach. Zu dieser Zeit hatten ihre Eltern sie in den Süden zu ihrer Verwandtschaft geschickt, da in den Ländern um Drakenberg die heftigsten Kämpfe tobten. Nur widerwillig war sie dem elterlichen Befehl gefolgt. Ahnte sie doch bereits, dass sie einander nie wieder sehen würden. Allein ob Mutter und Vater durch den Krieg starben oder durch die Dinge, die später in den verlorenen Ländereien Drakenbergs umgingen, vermochte sie noch nicht zu sagen. Vielleicht würde diese Reise ihr Antworten bringen.

Es war spät geworden und die untergehende Sonne warf lange Schatten über das tote Dorf. Liams heiteres Gemüt schien sich zu verflüchtigen und einer starken Angespanntheit zu weichen.

Ich habe die Zeit vergessen. Dummer Anfängerfehler. Komm! Wir müssen uns ein Versteck suchen.“

Die Augen des Sanuri weiteten sich, betrachteten nachdenklich die Überreste der umstehenden Gebäude. Dann packte er Ines‘ Hand und zog sie in Richtung einer gut erhaltenen Hütte.

Zweite Lektion: In den Totlanden reist man nur bei Tag. Bei Nacht verkriecht man sich, so gut man nur kann.“

Eilig zog der Sanuri Ines in das verlassene Gebäude hinein. Staub wirbelte unter den Schritten der Reisenden auf und erfüllte den Raum mit einem Aroma aus muffigem Holz und Schimmel. Vom Schmutz abgesehen wirkte der Raum bemerkenswert aufgeräumt. Die Stühle standen ordentlich am Tisch, die Schränke waren geschlossen und keinerlei Kleinkram füllte den Fußboden. Lediglich die mumifizierten Überreste einer Blume, welche sich um eine Vase auf dem Tisch verteilten, zeugten von dem einstigen Leben in diesem Haus.

Wir müssen die Tür verbarrikadieren. Schnell, hilf mir.“

Hastig schoben die Reisenden einen schweren Schrank vor die Haustür. Im Anschluss machte sich Liam daran, die Fensterläden zu schließen und alle Vorhänge zuzuziehen. Etwas schien ihm noch nicht zu gefallen. Nachdenklich befühlte er den Vorhangstoff und bemerkte:

Zu dünn. Hol mir mal ein paar Decken, Laken oder Tischdecken. Die Fenster müssen Blickdicht sein.“

Ines überlegte erst einen Moment, nickte dann und eilte dann auf der Suche in Richtung der Schränke. Nach einigen Minuten hatten die beiden einige improvisierte Extraschichten über die Vorhänge gelegt. Dies verhinderte, dass Licht nach draußen drang, sorgte jedoch auch dafür, dass der Raum nun fast völlig in Dunkelheit gehüllt war. Liam zeigte auf den Ofen und bemerkte:

Mach mal eben ein Feuer an. Ich brauche ein wenig Licht. Wir sind fast fertig.“

Dann begann er in seinem Rucksack herumzuwühlen. Ines, die nicht wirklich wusste, was es mit dem ganzen Prozedere auf sich hatte, beschloss erst einmal zu tun, was Liam anwies. Fragen konnte man auch später noch. Glücklicherweise hatten die früheren Bewohner ihr Haus in diesem guten Zustand verlassen. So fand sich noch ein beachtlicher Vorrat an trockenem Brennholz nahe des Ofens, mit dem sie schnell ein Feuer in dem alten Metallgestell entzündete. Im Zwielicht der Flammen schien Liam nun die gewünschten Objekte gefunden zu haben. Mit einem zufriedenen Jauchzen krallte er sich ein Beutelchen und ein Stück Kreide und begann durch den Raum zu rotieren.

Die Wände und Schränke bemalte er mit seltsamen Zeichen, wobei seine hastige Linienführung zeigte, dass er gleichermaßen in Eile war, dies aber durchaus nicht zum ersten Mal tat. Zum Abschluss wog er das Beutelchen in seiner Hand, überlegte kurz, während er den Blick durch den Raum schweifen ließ. Dann öffnete er das Behältnis und rieselte einen größeren Kreis aus Salz unweit des Ofens auf den Boden.

Geh in den Kreis.“,

befahl er und kramte dann zwei Decken aus einem der Schränke hervor, die er Ines in den Kreis warf. Dabei entdeckte er in einem Schubfach einige unbenutzte Kerzen, die er schnell im Raum verteilte und entzündete. Als der Raum in flackerndes Kerzenlicht gehüllt war, schnaufte er zufrieden und kehrte zu Ines in den Kreis zurück, nahm einen kräftigen Schluck aus seinem Trinkschlauch und grinste seine Begleitung dann an, dabei die spitzen Raubtierzähne entblößend.

Ist sicher alles sehr verwirrend für dich. Wenn ich die Zeit nicht vergessen hätte, hätte ich das direkt erklären können. Aber wir haben es ja auch so geschafft. Dritte Lektion: Licht hält dich hier am Leben und bringt dich um.“

Das verstand Ines nicht und so blickte sie den Sanuri irritiert an, der aber genau so eine Reaktion zu provozieren versuchte. Er kicherte.

Ja, das klingt erst mal seltsam. In Kürze ist es aber so: Es gibt hier viele schlimme Dinge, die Angst vor dem Licht haben. Deshalb schützt es uns. Es gibt aber genau so viele schlimme Dinge, die von Licht angezogen werden. Deshalb kann es dich umbringen. Idealerweise versteckt man sich in einem geschlossenen Raum und sorgt dafür, dass kein Licht nach draußen dringt.“

Ines nickte und zeigte dann auf die Zeichen und den Kreis.

Und was ist damit?“

Liam ließ den Kopf in den Nacken fallen und schloss die Augen.

Schutzsiegel. Die meisten Dinge, die die Totlande heimsuchen, respektieren das Konzept eines geschlossenen Heims oder zumindest eine massive Hauswand. Einige tun das jedoch nicht und gegen die braucht man die Siegel und den Salzkreis.“

Bei dem Gedanken an Dinge, die Wände ignorieren konnten, lief Ines ein kalter Schau den Rücken hinunter. Sie rückte etwas näher an den Ofen heran, wärmte sich die Hände und fragte dann:

Und wofür stehen die einzelnen Siegel? Wie kannst du dir das alles merken?“

Erheitert legte Liam den Kopf auf die Seite, lachte und erklärte:

„Ich habe keine Ahnung, wofür die einzelnen Siegel stehen. Ich habe sie irgendwann mal auswendig gelernt. So ein alter Kauz mit einem Hut hat sie mir auf einer meiner Reisen beigebracht. War glaube ein Hexenjäger. Irgendwas mit I… In… Ign… keine Ahnung. Na jedenfalls hat er mir die beigebracht und bisher hat mich das Sammelsurium hier am Leben gehalten. Und wenn man die Zeichen so oft zeichnet wie ich, dann merkt man sich deren Form irgendwann auch mal.“

Daraufhin kramte der Sanuri ein Päckchen aus seinem Rucksack, wickelte es aus und stieß seine spitzen Zähne in ein Stück Fleisch. Ines war ob des nun wieder ausgesprochen entspannten Sanuri fasziniert. Sie beobachtete ihn eine Weile, betrachtete das Fleisch, welches er gierig herunter schlang und fragte dann:

Stimmen die Geschichten eigentlich?“

Fragend blickte der Sanuri zur Seite.

Welche Geschichten?“

Er biss ein weiteres Stück ab.

Über… die besonderen Essgewohnheiten der Sanuri.“

Da starrte Liam seine Begleitung an, fixierte sie mit seinem Blick, woraufhin seine Pupillen zu Schlitzen wurden.

Es ist alles wahr! Die Sanuri sind Kannibalen und essen ihre Toten! Buhu!“

Er wedelte mit seinem Stück Fleisch in Ines‘ Richtung, die angeekelt zurückwich. In Anbetracht ihrer Reaktion musste Liam nun herzhaft lachen. Ines verzog empört das Gesicht.

Ich weiß nicht, was daran lustig ist. Das ist einfach ekelhaft.“

Liam betrachtete sein Fleisch und erklärte dann:

Nun, die alten Sanuri, welche in den Wäldern wohnen, essen ihre Toten. Das hat auch durchaus seine Gründe. Einerseits beten wir nicht zu Göttern. Unsere Geschicke werden von unseren Ahnen geleitet. Indem wir unsere Toten verspeisen, nehmen wir deren Essenz in uns auf, wodurch sie ewig weiterexistieren. Außerdem sind die dunklen Wälder ein gefährlicher Ort. Der Geruch einer Leiche lockt da allerhand unangenehme Kreaturen an. Ist ein wenig wie hier.“

Beunruhigt starrte Ines erneut das Stück Fleisch an.

Und ist das…?“

Kichernd erwiderte Liam:

Nein, das ist Schwein. Ich habe schon immer in der Stadt gelebt – der Zivilisation, wie man ja gerne sagt. Zu den alten Bräuchen habe ich keinen wirklichen Bezug. Sie sind für mich genauso Geschichten, wie für euch Ebenenmenschen. Die Stadt-Sanuri sind auch nicht so viel anders als der Rest der Bevölkerung. Wir sind bloß deutlich flauschiger.“

Daraufhin begann Liam sich wieder genüsslich seinem Mahl zu widmen. Ines lächelte und tätschelte sanft Liams Kopf, der ein glückliches Gurren von sich gab.

Nach dem Essen nahm er erneut einen großen Schluck aus dem Trinkschlauch, wollte gerade anheben zu sprechen, verschluckte sich dabei aber. Ines klopfte dem keuchenden Sanuri auf den Rücken. Nach einigem Husten, sammelte er sich wieder und sagte:

Achja, fünfte Lektion: Keine Menschenseele reist Nachts durch die Totlande. Du wirst heute Nacht vermutlich einige seltsame Dinge hören. Ignoriere sie einfach. Hier drinnen sind wir sicher.“

Ines nickte und kramte nun selbst etwas zu essen aus ihrer Tasche hervor. Während sie sich ihrer Speise widmete, betrachtete sie Liam. Er sprach nachdenklich:

Ich habe bislang nicht gefragt, doch was suchst du eigentlich im Haus deiner Familie? Ich bin eher daran gewöhnt, leichtsinnige Abenteurer durch diese Ländereien zu führen. Du fällst da ziemlich aus dem Rahmen.“

Ohne sich umzuwenden, antwortete die junge Frau:

Ein Familienerbstück – ein alter Anhänger, der schon seit Generationen innerhalb unserer Familie weitergegeben wurde. Er ist nicht wirklich wertvoll, doch ihn zu verlieren, würde das symbolische Ende unserer Linie bedeuten. Ich kann das nicht zulassen.“

Liam legte den Kopf schräg.

So eine gefährliche Reise für so ein kleines Dingelchen. Die Traditionen motivieren uns schon zu den seltsamsten Taten.“

Auf einmal zuckte der Sanuri mit seinen spitzen, haarigen Ohren.

Es beginnt.“

Ines konnte nichts hören und widmete sich weiter ihrem Essen. Dann konnte auch sie etwas hören, leise in der Ferne. Verschiedenste Geräusche aus unterschiedlichen Richtungen. Leise Stimmen von der einen Seite, ein Heulen von der anderen; dann das sanfte Scharren von Füßen in trockener Erde, welches um das Haus wanderte.

Weißt du, wie das alles begann? Warum sind diese Ländereien verflucht?“

Liam kratzte sich mit einem spitzen Fingernagel am Kinn.

Genaues weiß ich auch nicht. Dir ist ja sicher bekannt, dass es mit dem Licht über Drakenberg begann – dem großen Knall.“

Ines nickte.

Ich habe keine Ahnung, was genau passiert ist. Habe mich damals als Junge noch durch die Straßen Silberbachs geschlagen. Einmal habe ich aber zwei Forscher aus Brennbach begleitet, die die seltsamen Eigenschaften der Totlande untersucht haben. Habe nicht wirklich viel von dem verstanden, was sie sagten. Haben irgendwas von Störungen im Äther gefaselt. Sie hatten es mir dann mit einem Bild erklärt. Der Äther ist wohl die Ebene von irgendwelchen Energien, die unsere Welt beeinflussen. Und normalerweise ist er ein bisschen wie Luft in verschiedenen Farben, die hin und her wehen. Ab und an gibt es auch mal Wind. In den Totlanden herrscht aber konstant ein schwerer Sturm aus alle Farben. Und das sorgt dafür, dass seltsame Dinge passieren und garstige Viecher umgehen.“

Ines wickelte sich in ihre Decke.

Hast du schon viel gesehen?“

Liam legte sich auf die Seite, schloss die Augen und erklärte:

Tatsächlich nicht. Ich bin sehr gut in dem, was ich tue. Das heißt aber auch, dass man den schlimmen Dingen nicht wirklich begegnet. Ein paar Sachen habe ich aber doch gesehen. Imperiale Soldaten, die erst von Monstern zerrissen wurden, nur um dann als blutige Überreste wieder aufzustehen und umher zu laufen. Monster die groß genug waren, um ganze Bäume umzuhauen. Wirbelstürme aus Blitzen und Feuer, die das Land verbrannten.“

Der Gedanke daran, dass vielleicht genau solche Dinge gerade um das Haus kreisten, machte Ines Angst. Sie kuschelte sich noch etwas mehr in ihre Decke. Der leicht muffige Geruch kroch ihr in die Nase.

Bislang habe ich mich aber immer nur in den Randgebieten aufgehalten. Das ist es zwar gefährlich, aber zumindest kann man sich noch ganz gut schützen, wie du an meinem ausgezeichneten Zustand erkennen kannst.“

Er wischte sich mit einer lässigen Geste das Wangenfell zurecht. Dann öffnete er wieder die Augen und fixierte Ines.

Im Zentrum soll es aber deutlich schlimmer sein. Da soll selbst die Natur verändert sein. Ich habe ein paar gruselige Geschichten gehört von lebenden Bäumen, brennenden Sümpfen, Orten wo alles nach oben fällt. Ich weiß nicht, ob das alles stimmt. Aber die Geschichten reichen mir, um nicht nachschauen zu wollen. Am schlimmsten soll es ja in Drakenberg sein. Obwohl die Stadt ja trotz allem ziemlich viele Leute anlockt. Schatzjäger, Forscher, Kultisten, imperiale Soldaten – alles arme Irre, wenn du mich fragst.“

Gelangweilt kratzte sich Liam hinter seinem Ohr. Dann plötzlich pochte es dreimal sehr deutlich an der Haustür. Ines erschrak, blickte zur Tür und war im Begriff aufzustehen. Doch Liam hielt sie sanft mit einer Hand am Boden. Irritiert sagte sie:

Aber es hat doch geklopft. Wenn das nun andere Menschen auf der Suche nach Schutz sind.“

Liam schnalzte mit der Zunge und bemerkte dann:

Denk an Lektion Fünf.“

Es klopfte erneut dreimal.

Aber würden denn Monster an die Tür klopfen? Wenn da nun jemand Hilfe braucht?“

Liam schüttelte den Kopf.

Kein menschliches Wesen reist Nachts durch die Totlande und lebt lange. Was auch immer da draußen ist, ist nicht menschlich. Und komm gar nicht erst auf die Idee, durch die Fenster schauen zu wollen.“

Das leise Rascheln von Schritten entfernte sich von der Haustür. Die Geräusche aus der Distanz waren nun deutlicher zu hören: Stimmen, die davon sprachen, dass sie nach Hause wollten oder dass sie jemanden suchten, unmenschliches Heulen und Knurren, Donnern und Wind, der gegen die Hauswand drückte. Dann begann ein grelles Licht von draußen durch die schmalen Ritzen in den Wänden zu dringen, welches sich langsam um das Haus bewegte.

Ines zeigte in Richtung der Lichtquelle, doch Liam winkte ab.

Ich weiß nicht was das ist und ich will es auch nicht wissen. Jetzt schlaf‘ ein bisschen. Bei Tagesanbruch reisen wir weiter.“

Von den bizarren Geräuschen und Lichtern abgesehen verlief die Nacht ereignislos. Irgendwann gelang es Ines auch endlich das nächtliche Chaos zu ignorieren und etwas zu schlafen.

Aufwachen! Die Sonne lacht!“

Liam war gerade dabei, die Laken von den Fenstern zu befreien. Sonnenstrahlen fluteten den Raum und ließen die aufgewirbelten Staubwolken aufleuchten. Entgegen aller Erwartungen hatten sie die Nacht überstanden. Doch noch hatten sie ein gutes Stück des Weges vor sich.

Chroniken des Umbruchs